Strompreis oft Streitpunkt zwischen Verbraucher und Versorger
Der Strompreis ist regelmäßig Grund für Ärger. Denn stetige Stromtariferhöhungen seitens der Stromversorger stoßen nicht nur bei den Kunden, sondern auch bei vielen Politikern auf Kritik. Trotz sinkender Einkaufspreise auf dem weltweiten Strommarkt seit dem Jahr 2008 und trotz zunehmenden Wettbewerbs, haben vor allem die großen Energieversorger ihre Strompreise immer wieder erhöht. Vor allem von Seiten der Verbraucherzentrale werden kritische Stimmen lauter. Doch wie ist der Strompreis überhaupt gestaffelt?
Der Strompreis setzt sich im Allgemeinen aus mehreren großen und kleinen Komponenten zusammen. Die drei großen Kategorien sind unterteilt in Energielieferung, Netznutzung und Steuern sowie sonstige Abgaben beziehungsweise Umlagen. Vor allem die seit diesem Jahr erhöhten Umlagen für Erneuerbare Energien sind Streitpunkt zwischen den Parteien, denn die Preiserhöhungen werden von den Stromversorgern zunehmend mit der vermehrten Nutzung von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien begründet – ungerechtfertigt allerdings nach Ansicht der gegnerischen Parteien.
Die Abrechnung läuft über einen Vertrag, der zwischen dem Energieunternehmen und dem Kunden abgeschlossen wurde. Der Versorger unterteilt seine Kunden im Groben in Privatkunden, Gewerbekunden und Sonderkunden so wie international operierende Industrieunternehmen oder landwirtschaftliche Betriebe. Grundsätzlich setzt sich der Strompreis aus einem variablen Arbeitspreis und einen festen Grundpreis zusammen. Weiterhin ist der Strompreis bei den meisten Unternehmen nach Stromverbrauch gestaffelt. Familien können gegenüber Singles Tarife abschließen, die sich gemessen an dem in der Regel höheren Verbrauch eher lohnen. Ingesamt ist das Thema Strompreis ein sehr heikles Thema. Dem Endverbraucher bleibt letztlich die Option, sich durch einen Strompreisvergleich im Internet den individuell passenden Tarif zu suchen und durch den Wechsel zu einem neuen Anbieter sowohl die Haushaltskasse zu schonen, als auch den Wettbewerb auf dem Strommarkt anzukurbeln und so für günstige Preise zu sorgen.
